Der Adliswiler Baumspinat wächst und wächst und ist mit seinen rötlich-grünen Blättern nicht zu übersehen. Bis zu drei Meter hoch kann die krautige Pflanze werden. Im Gegensatz zum echten Spinat benötigt der Baumspinat aber kaum Platz und die Blätter können den ganzen Sommer über geerntet werden und sowohl roh als auch gekocht gegessen werden.
Ebenfalls wie Spinat lässt sich der Gute Heinrich, oder der Wilde Spinat, wie er auch genannt wird, zubereiten. Die unscheinbare Pflanze wächst auf nährstoffreichen Wiesen und Weiden und wird gerade wiederentdeckt. Denn die Blätter und Triebe der Wildpflanze eignen sich nicht nur als Pastafüllung, sie schmecken auch als Beilage zu Fisch oder Lamm. Sein Name «Guter Heinrich» soll dem Volksglauben entstammen, dass gute Geister früher oft Heinrich genannt wurden und somit heilende Kräfte hatten.
